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Neuemission: Neue ZWL Zahnradwerk Leipzig GmbH
NZWL, eine private Gesellschaft mit Sitz in Leipzig bietet erneut einen Bond ab heute an.
Das Angebot einer 6-jährigen Anleihe mit einem Kupon von 6,5% richtet sich an institutionelle sowie Privatinvestoren und ist mit einer Stückelung von 1.000 Euro ausgestattet. Die Wertpapiere können ab dem 5. bis zum 13. November von Investoren aus Deutschland und Luxemburg gezeichnet werden. Ein Listing zum Handel am Open Market der Börse Frankfurt ist für den 15. November vorgesehen. Das Rating liegt bei B und entspricht einer „ausreichenden Bonität und einem höheren Ausfallrisiko“ (Ausfallwahrscheinlichkeit von 3-8% p.a.). Hintergrundinformationen sind auf den Seiten der Emittentin, www.nzwl.de zu finden.
Das Unternehmen ist ein inhaberführter, mittelständischer Betrieb mit etwa 800 Mitarbeitern und Fokus auf Geschäft mit Schmiedestahl für die Antriebstechnik, insbesondere für die deutsche Automobilindustrie. Im Jahr 2017 wurden etwa 98 Millionen Euro Umsatz und etwa 1,7 Millionen Ergebnis generiert.
Das Volumen der neuen Finanzierung wird auf bis zu 12,5 Millionen Euro veranschlagt und soll für Erweiterungs- und Maschineninvestitionen (Working Capital) im deutschen Heimatmarkt, sowie über die Tochter NZWL International auch in China zur Errichtung einer Halle verwendet werden. weiteres Wachstum, sowie Optimierung der Kapitalstruktur verwendet werden.
Die Anleihe ist mit einigen Sicherheitenstrukturen, wie Verschuldungsbegrenzung (<6,5x), Transparenzverpflichtungen u.ä. zugunsten der Anleger ausgestattet.

 


Neuemission: DEAG Deutsche Entertainment AG
DEAG, eine börsengelistete Gesellschaft (Prime Standard) aus Berlin begibt eine festverzinsliche Anleihe.
Das Angebot einer 5-jährigen Anleihe mit einem Kupon in der Spanne von 5,25 bis 6,00% richtet sich an institutionelle sowie Privatinvestoren und ist mit einer Stückelung von 1.000 Euro ausgestattet. Die Wertpapiere können ab dem 22. Bis zum 26. Oktober (14.00) von Investoren aus Deutschland und Luxemburg gezeichnet werden, jedoch ist eine vorzeitige Schließung des öffentlichen Angebots bei einer übermäßigen Nachfrage möglich. Ein Listing zum Handel an einer deutschen Börse ist vorgesehen. Ein Rating ist nicht gegeben. Hintergrundinformationen sind auf den Seiten der Emittentin, www.DEAG.de zu finden.
Das Unternehmen sieht sich als Entertainment-Dienstleister mit einem Angebot rund um das Kerngeschäft als Konzertveranstalter. Die eigene Plattform MyTicket vermarktet zusätzlich Zugang zu den etwa 4.000 Events pro Jahr. Der Umsatz fiel im letzten Jahr (Gj 2017) auf 159.8 millionen Euro.
Das Volumen der neuen Finanzierung wird auf bis zu 25 Millionen Euro veranschlagt und soll für weiteres Wachstum, sowie Optimierung der Kapitalstruktur verwendet werden.
Die Anleihe ist mit überdurchschnittlichen Sicherheitenstrukturen zugunsten der Anleger ausgestattet.

 


Neuemission: SLEEPZ AG
SLEEPZ AG, eine börsengelistete Gesellschaft (Prime Standard) aus Berlin begibt ihre erste Anleihe.
Das Angebot einer 3-jährigen Wandelanleihe richtet sich an institutionelle Investoren und ist daher mit einer Mindeststückelung von 100.000 Euro ausgestattet. Die Wertpapiere können direkt beim Emittenten gezeichnet werden. Ein Listing zum Handel an einer deutschen Börse ist vorgesehen. Ein Rating ist nicht gegeben. Research, sowie Jahresabschlüsse der letzten Jahre und eine Unternehmenspräsentation sind auf der Website des Unternehmens www.sleepz.com zu finden.
Das Unternehmen SLEEPZ AG ist ein B2C Online-Händler im Bereich „Schlafwelten“ und vertreibt Bettwaren, Matratzen, Kissen, Schlafsofas und eine Vielzahl von Accessoires. Zuletzt lag der Jahresumsatz bei 11,5 Millionen Euro. Aufbau von Eigenmarken, sowie starker Fokus auf Kundenbindung heben SLEEPZ vom Wettbewerb ab.
Das Volumen der neuen Finanzierung wird auf bis zu 7 Millionen Euro veranschlagt und soll für weiteres Wachstum, insbesondere Übernahmen verwendet werden. Umsatzwachstum zum Erreichen der kritischen Masse steht in den kommenden Jahren im Vordergrund des Unternehmens.

 


Deutsche Rohstoff AG – Platzierung einer €10 Mio Wandelanleihe
Deutsche Rohstoff AG gibt die Emission einer Wandelanleihe mit einer Laufzeit bis März 2023 und einem Gesamtnennbetrag von 10 Mio. EUR bekannt. Die Wandelschuldverschreibungen sind anfänglich in 357.142 neue beziehungsweise bestehende auf den Namen lautende Stammaktien der Deutsche Rohstoff wandelbar. Dies entspricht ca. 7% des ausstehenden Aktienkapitals der Gesellschaft. Das Bezugsrecht der Aktionäre wurde ausgeschlossen.
Die Wandelschuldverschreibungen haben eine Laufzeit von 5 Jahren, werden zu 100% des Nennbetrags begeben und werden mit einem Kupon von 3,625% p.a. verzinst, der jährlich nachträglich ausgezahlt wird. Der anfängliche Wandlungspreis beträgt 28,00 EUR. Die Wandelschuldverschreibungen wurden ausschließlich institutionellen Investoren angeboten. Die Wandelschuldverschreibungen werden durch die Gesellschaft am 29. März 2017 begeben und sollen zum Handel in den Open Market (Freiverkehr) der Frankfurter Wertpapierbörse einbezogen werden.
Den Nettoemissionserlös beabsichtigt die Deutsche Rohstoff für die umfassende Wachstumsfinanzierung der Gesellschaft im Öl & Gas Bereich in den USA zu verwenden. Wie schon vorherige Bond Transaktionen von Deutsche Rohstoff, wurde auch diese Wandelanleihe durch die ICF BANK AG begleitet.

Wochenausblick 06.03.2018
Die Börsen setzen zu einer kurzfristigen Erholung an, nachdem es in USA Gegenwind aus der eigenen republikanischen Partei zu den Strafzöllen gibt – es gibt in dieser Frage scheinbar keinen Konsensus innerhalb der Republikaner. Nachdem die Wall Street am Montag positiv schließen konnte (Dow +1,37%) startet der Dax positiv in den Dienstag.
Währenddessen steigen die 10-jährigen US Staatsanleihen wieder auf 2,9% und kommen der gefürchteten 3% Marke nah. Am Donnerstag tagt die EZB und die Märkte richten ihre Aufmerksamkeit auf mögliche Aussagen zum Ende des „Quantitative Easings“ – dem Ende des Rückkaufprogramms. Konkrete Aussagen hierzu, sowie zur Inflation und Wirtschaftswachstum im Euroland könnten die Aktien- und Bondmärkte positiv wie negativ zum Wochenschluss bewegen.
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In Zeiten hoher Unsicherheit
Wer das Auf und Ab an den Börsen in 2018 zu aufregend finden, kann in Mittelstandsanleihen investieren. Aktuelle Zeichnungen führen wir auf unserer Webseite auf.
Dieser Markt ist weitgehend unabhängig von externen Einflüssen und Schocks, die die globalen Aktien und Bondmärkte beeinflussen.
Ähnlich, wie bei Kreditvergabe der Banken oder auch im Schuldscheinmarkt sind die Stellung des Unternehmens und die Bedingungen und Sicherheiten für den Wert maßgeblich und weniger externe Einflüsse.
Solange der Emittent Zinszahlungen sowie die Rückzahlung des Wertpapiers gewährleisten kann, bleiben die Wertpapiere auch von größeren Kursschwankungen verschont.
Dies trägt auch dazu bei, dass im Falle eines Verkaufs des Wertpapiers vor der Fälligkeit für den Bond-Investor ein weitgehend stabiler Betrag erhalten bleibt.
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Monatsausblick März 28.02.2018
Die Volatilität auf den Aktien- und Rentenmärkten hatte bisher kaum Auswirkungen auf den Markt für Unternehmensanleihen. Experten erwarten, dass sich dieses Umfeld in den nächsten Wochen und Monaten ändert.
Credit Spreads konnten sich weitgehend stabil behaupten. Die Geschäftsaussichten der Unternehmen sind vor dem Hintergrund der anziehenden Konjunktur weiterhin positiv, allerdings sind die hohen Wachstumsaussichten bereits eingepreist und positive Überraschungen somit unwahrscheinlich.
Die gute Konjunktur, nicht nur in den USA, sondern auch in der Eurozone wird sicherlich auch die Diskussion um die ultralockere Geldpolitik der Zentralbank weiter anheizen. So könnte auch das angekündigte Ende des EZB-Kaufprogramms vor der Umsetzung stehen. So hat die EZB bisher allein in Unternehmensanleihen über €140Mrd angehäuft.
Eine Ausweitung der Spreads dürfte folgen, falls der Rückzug der EZB vom Unternehmensanleiheprogramm Konturen annimmt.
Zusätzlich, dürfte die anziehende Volatilität an den Märkten bleiben. Dies ist historisch gesehen schlecht für die Bondmärkte, da eine hohe Korrelation zwischen Aktienvolatilität und Bondspreads besteht. Insbesondere die High Yield Bonds (Hochverzinsliche Anleihen) sollten hiervon betroffen sein, da diese in hohem Maße von EZB Anleiheaufkäufen und den damit verbundenen Crowding-Out Effekten durch steigende Preise profitiert haben.
Den deutschen Mittelstandsanleihemarkt dürften die Preisschwankungen an den globalen Märkten nur begrenzt betreffen, was zur Attraktivität dieses Marktes für Investoren beitragen sollte.

Wochenausblick 26.02.2018.
Mit Kursgewinnen ist am Montag am deutschen Aktienmarkt zu rechnen. Sinkende Renditen am US-Anleihemarkt hatten die Kurse an der Wall Street am Freitag nach oben getrieben, das dürfte zum Wochenbeginn am deutschen Markt Nachhall finden.
Das Thema Zinsanstieg ist wieder etwas in den Hintergrund getreten, denn die leicht fallende Renditen seien gegenwärtig gute Nachrichten für die zuletzt so strapazierten Nerven der Anleger.
Von Ende Januar bis Anfang Februar hatten steigende Renditen an den US-Anleihemärkten die Börsen belastet. Die Verzinsung zehnjähriger US-Papiere war bis nahe an 3 Prozent gestiegen. Am Morgen rentierten die richtungsweisenden Anleihen mit unter 2,86 Prozent etwas leichter.

Marktupdate 25.02.2018.
Die positiven Nachrichten zum Wirtschaftswachstum in Europa und USA bringen die Sorgen zu möglichen Zinserhöhungen im Laufe des Jahres mit sich, vor allem in den USA (siehe FED Report vom Mittwoch).
Bei gleichzeitig aufkommender Inflationsangst stagnierten die Aktienmärkte in der Vorwoche und verharren seitdem richtungslos in Erwartung neuer Impulse.
Die Bondmärkte verbleiben relativ stabil. Ein abfallen der Preise und damit Ausweitung der Renditen konnte bisher nicht beobachtet werden (sowohl IG wie auch HY). Auch hier bleibt der Blick auf die Benchmarks der US Treasury als ein wesentlicher Indikator vor einer möglichen Schwächephase in den festverzinslichen Märkten. Vor dem Wochenende hellte sich die Stimmung merklich auf. US-Staatsanleihen stiegen vor dem Wochenende kräftig. Richtungweisende zehnjährige Papiere legten um 14/32 Punkte auf 98 31/32 Punkte zu. Ihre Rendite fiel entsprechend auf 2,87 Prozent.
Es konnte also etwas Abstand zu der „magischen 3 Prozent Marke“ gehalten werden.
Der Mittelstandsanleihemarkt gab im Ganzen etwas nach. Der GBC Mittelstandsindex kam von seinem Hoch bei 129 Punkten auf 128,3 Punkte etwas nach.

Verianos | Immobilien | 6,5% Kupon | Fälligkeit im April 2023

Unternehmensanleihe auf Basis
Privatplatzierung
Angebotsfrist: 15.3 - 30.4.18
Stückelung: €100,000
ISIN/WKN: n/a

 

Zusammenfassung

€ 6 millionen, 5-jährige Bondemission nach deutschem Recht zur Finanzierung von Co-Investment Aktivitäten der Verianos Gruppe.
Ein Listing und Zulassung zum Handel an einer der Börsen ist vorgesehen.
Es liegt weder ein Emissionsrating noch ein Emittentenrating vor.
Die Emittentin stellt kein Research und veröffentlicht keine Planzahlen im Zusammenhang mit der Anleiheplatzierung.
Es ist die zweite Anleihe von Verianos Finance GmbH.
Erste Anleihe iHv € 5 millionen wurde im September 2016 platziert und profitierte von Sicherheiten, wie undbedingter und unwiderruflicher Garantie der Muttergesellschaft (Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag vorliegend). Der Bond hatte eine 3-jährige Laufzeit und einen Kupon von 7,25%.

Kennzahlen
HGB / Halbjahresbilanz 2017      in €k
Umsatz (H1 2017 nur)          997
Ergebnis nach Steuern        -1,053
Zinsaufwand             247
Gesamt-Aktiva            21,004
Immobilienwerte (HGB)        5,842
Besicherte Verschuldung        149
Gesamtverschuldung            8,3
Eigenkapital              10,8
Mitarbeiter               29

Covenants
n/a